Umweltverbesserungs-Ziele
Umweltverbesserungsziele, 2006 bis 2010A) Gebäude, Energie- und Wasserversorgung
Durch den Übergang von elektrischen auf wassergeführte Heizungen und, falls möglich, einen Anschluss an Fernwärme, wird der Stromverbrauch bis 2007 um 2 – 2,5% reduziert.
Die Waschanlage wird an die neueste Reinigungstechnik angepasst. Dort wo früher fünfkammer Ölabtrenner vorhanden waren, werden jetzt siebenkammer Ölabtrenner eingebaut. Dadurch kann laut EMÅ-300, der Anteil des wieder verwendeten Waschwassers auf 95% erhöht werden. Der Verbrauch von Frischwasser pro Fahrzeugwäsche liegt damit unter 150 Liter. Diese Veränderung soll spätestens bis 2008 in jeder Anlage durchgeführt worden sein. Die Anlagen werden zusätzlich für eine weitere Reinigungsmaßnahme vorbereitet; ein Ozongenerator wird eingebaut, der durch eine vollautomatische Funktion fünf Gramm Ozon pro Stunde zugibt. Durch diese Maßnahme, kann der Grad des Recyclings weiter erhöht werden und hat einen positiven Einfluss auf Folgendes:
- Gerüche
- organische Stoffe
- Flockenbildung
- Sterilität
Diese Veränderung wird bis spätestens 2008 in allen unseren Anlagen durchgeführt.
B) Kraftstoffverbrauch und Emissionsniveau
Treibstoff
Derzeit betanken wir unsere Fahrzeuge mit Diesel der besten Umweltklasse 1 und falls möglich, mit einer Mischung von 5% RME. Wenn eine höhere Mischung von RME im Verhältnis zu MK 1 Diesel zugelassen ist, wird diese benutzt.
Der Treibstoffverbrauch soll bis 2008 um 3% verringert werden und zwar durch:
- Sechsganggetriebe statt Drei- oder Vierganggetriebe
- eine größere Anzahl Halbautomatikfahrzeugen mit mehrgängigem Getriebe
- Austausch von traditionellem Öl in der Antriebsstange, durch modernes, synthetisches Öl, das eine viel niedrige Reibung hat
- einen möglichst hohen Anteil neuer Dieselfahrzeuge in Common Rail Ausführung
- Weiterbildung der Fahrer in Eco-driving
Emission
Moderne Dieselmotoren werden mit oxy.kat oder CRT-Filter versehen. Wenn die Fahrökonomie es zulässt, sollen auch Fahrzeuge mit Biogas/Erdgas zu Verfügung stehen. Die Motoren sollen in der Mager-Misch-Ausführung sein und das beste EEV-Emissions-Niveau erzielen.
In Regionen, wo kein Biogas/Erdgas vorhanden ist, soll der Übergang von Bio- & Erdgasbasiertem Diesel, s.g. GTL-Brennstoff (Gas To Liquid) im betreffenden Vertrag vorgeschlagen werden.
C) Farben, Lösungsmittel und sonstige Chemikalien
Es werden ausschließlich wasserlösliche Farben benutzt. Die Anzahl verschiedener Lösungsmittel und Chemikalien sollen in der Service- und Wascharbeit auf maximal fünfundzwanzig reduziert werden. Diese sollen möglichst in den Listen von "Bra Miljöval" und "Miljösvepet" aufgeführt sein. Die Anzahl der Lieferanten mit dieser Art von Produkten soll auf ein Mindestmaß reduziert werden; Lieferanten mit deutlich dokumentierten Produkten haben jederzeit Vorrang.
Der Frischölverbrauch soll bis 2010 durch den Übergang auf modernes, synthetisches Schmieröl und die Erneuerung des Fuhrparks um 10% reduziert werden – Vorkehrungen die zu niedrigem Ölverbrauch und längeren Serviceintervallen führen werden.
D) Umweltgefährdender Abfall
Altöl
Die Altölmenge soll bis 2010 mindestens um 20% verringert werden. Das kann durch einen neueren Fuhrpark und Schmieröl mit längerer Lebensdauer gewährleistet werden.
Öl & Luftfilter
Der Verbrauch von Öl und Luftfilter soll bis 2010 um 23% verringert werden, hauptsächlich durch die oben aufgeführten Maßnahmen.
Scheibenwaschmittel
Der Verbrauch von Scheibenwaschmittel soll bis 2008 durch größere Behälter und bessere Mischtechnik um 10% verringert werden.
Batterien
Der Verbrauch von Bleiackumulatoren soll bis 2010 durch den Übergang zu Batterien von der Art "Heavy Duty", um 8% reduziert werden.
WC-Chemikalien
Die Nutzung von WC-Chemikalien soll bis 2008 um 30% reduziert werden. Dieses Ziel soll durch einen fortschreitenden Übergang von chemischen WCs auf reine Wasserspültoiletten erreicht werden.
Reifen
Die Betriebe des Konzerns, nutzen z.Z. Reifen die ein PAH-Inhalt von weniger als 0,1% beinhalten. Das Ziel ist es, bis 2008 diese gegen Reifen mit 0% PAH-Inhalt ausgetauscht zu haben.

